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Aktuelles rund um Nachbarschaft und Stadtteil lesen Sie hier!
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Improvisierter Wegweiser, der am Hannah-Arendt-Platz steht, und beim Straßenfest 2020 zur Orientierung diente.
02
Jan

Orientierung im Stadtteil

Der Interaktive Stadtteilplan, das Bewegte Seestadtforum, die Willkommensbroschüre und die Initiativen-Seite sind digitale Wege, um sich über die Seestadt zu informieren. Und dann gibt`s da natürlich noch das Stadtteilmanagement, dass Sie gerne mit Anliegen rund um den Stadtteil besuchen bzw. kontaktieren können.

Interaktiver Stadtteilplan

Hier können Sie gezielt und nach Kategorien (wie Dienstleistungen, Gastronomie, Ärtze, Nachbarschaftsräume u.v.m.) Angebote suchen oder aber auch eigene Angebote eintragen, siehe dazu auch die Anleitung (Download unterhalb des Bildes auf der rechten Seite).

Kurzclips rund um die Seestadt

Die Grafik Bewegtes Seestadtforum beinhaltet viele QR-Codes. Sie alle führen zu Kurzvideos, die mehr über die Seestadt und ihre Angebote verraten.

Willkommensbroschüre

Das Willkommenheißen wird in der Seestadt groß geschrieben. Die Willkommensbroschüre soll neuen Nachbar*innen das Ankommen erleichtern und eine erste Info bzw. Orientierungshilfe bieten.

Vielfältige Kommunikationskanäle

Digitale Informationen gibt es auf der stadtteileigenen Webseite, dem Stadtteilblog sowie auf diversen weiteren Kommunikationskanälen und Social Media.

Überblick Seestadt-Initiativen

Erkundigen Sie sich, welche Initiativen es im Stadtteil gibt! Die Initiativen freuen sich übrigens immer über Zuwachs.

Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Kommen Sie zu uns, wenn Sie Nachbar*innen treffen oder eigene Projekte im Stadtteil umsetzen möchten. Wir vernetzen mit anderen initiativen Personen, beantworten Fragen zur Seestadt, unterstützen das Unternehmer*innen-Netzwerk und helfen ganz generell bei nachbarschaftlichen Anliegen. Wir haben ein Tauschregal, einen Fair-Teiler-Kühlschrank und kostenlose Grätzlräder zum Verleih.


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Bernhard Sams, Gründungskanzler der Charlotte Fresenius Privatuniversität
27
Jan

Ein Epizentrum der Nachhaltigkeit

Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.

Im Frühjahr 2023 starten die Studiengänge in der Charlotte Fresenius Privatuniversität. Ihr Schwerpunkt: Nachhaltigkeit. Gründungskanzler Bernhard Sams erklärt, warum das perfekt zur Seestadt passt.
 
Von Trixie Moradians
 
Herr Sams, die Charlotte Fresenius Privatuniversität (CFPU) ist die erste Privatuniversität mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit in Österreich. Warum haben Sie als Standort die Seestadt gewählt?
 
Es war ein spannender Diskurs, der diesbezüglich bei uns stattgefunden hat: Als Uni will man ja eigentlich in die City, schon allein wegen der Sichtbarkeit. Hier galt es zwischen der Innenstadtlage und der Nachhaltigkeit des Ortes abzuwägen. Es war klar, wenn wir uns ernst nehmen wollen, dann müssen wir in die Seestadt. Es ist genau das Umfeld, das zum Ausdruck bringt, was wir sind.
 
Inwiefern?
 
Wenn man im Thema Nachhaltigkeit zu Hause ist, beschäftigt man sich mit den unterschiedlichsten Facetten. Wir hören immer von der Klimadepression oder Klimafrustration. Diese Ausdrücke sind ein Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Stimmung. Das Konzept der Seestadt entspricht einer realisierbaren Hoffnung zur Klimawende: Sie ist eine nachhaltige, lebenswerte und zukunftsfähige Form der Stadt.
 
Was bedeutet nachhaltige Stadtentwicklung für die Wirtschaft?
 
Welchen Bereich man auch immer diesbezüglich angeht, er sollte letztlich selbsttragend sein und ohne Subventionen auskommen. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen, bedeutet daher das Zusammenleben neu zu denken. Der Mensch und die Natur müssen letztlich eine Einheit bilden. Die Seestadt versteht es, diese beiden Aspekte zu vereinen.
 
Ist die Seestadt auch als Forschungsobjekt interessant?
 
Wir sind ein Start-up mit einer großen Mutter im Hintergrund, der COGNOS Education GmbH. Wir haben Standorte in allen großen deutschen Städten und nun auch in Wien. Mit unserem neuen Institut in der aspern Seestadt sind wir Avantgarde, und wir möchten uns natürlich auch einbringen. Es ist wie Bioregionalismus: „Dort, wo du bist, schlage Wurzeln und sei wirksam.“ Für uns ist die Weiterentwicklung der Stadt sehr spannend, weil wir hier in ein offenes, werdendes Umfeld ziehen. Wir wollen ein aktiver, kreativer Teil der Seestadt werden. Die Seestadt ist für uns ein Reallabor, wo die Studierenden in ganz konkreten Bereichen, mit Unternehmen Forschung betreiben können. Das ist eine „Partnership Made in Heaven“. Hier wird all das umgesetzt, was wir den Studierenden theoretisch beibringen. Hier können wir direkte Feldforschung betreiben und experimentieren, aber auch sehen, was vielleicht nicht so gut funktioniert. Um die Anwendung der Theorie zu sehen, müssen wir hier nur aus dem Fenster blicken.
 
Und welche wirtschaftlichen Felder tun sich in diesem Zusammenhang auf?
 
Wir reden hier von einer erforderlicher Großtransformation. Davon sind Gesellschaft und Wirtschaft meilenweit entfernt. Mit unserer Transformationsforschung wollen wir den notwendigen Wandel hin zu einem nachhaltigeren Denken und Handeln aktiv vorantreiben. Dazu müssen wir eine den Menschen und seine Umwelt berücksichtigende Lebensform finden und lebenswerte Visionen bauen, die greifbar sind – so wie in der Seestadt. Hier wollen wir den Nachweis bringen, dass dies eine lebenswerte und zukunftsträchtige Alternative ist.
 
Was erwarten Sie von der Vernetzung mit den unterschiedlichen Institutionen in der Smart City Seestadt?
 
Vernetzen ist für uns lebendiger Diskurs mit allen relevanten Stakeholdern. Unsere Institution trägt diese neuen Ansätze nach draußen. Wir wollen für unsere Stakeholder ein wichtiger Partner mit Know-how, Herz und Begeisterung sein. Auch wenn wir nie zu 100 Prozent alle Menschen erreichen können, werden unsere Netzwerke wachsen. Dabei bildet die Seestadt das Epizentrum, von wo aus alle Ideen zum Thema Nachhaltigkeit immer weitere Wurzeln schlagen werden. Das ist ein bisschen vergleichbar mit den guten Vorsätzen, die man an Silvester trifft. Wenn man sich vornimmt, seine Lebensgewohnheiten zu verändern, gesünder zu leben, mehr Sport zu treiben, braucht man als erstes „Mittäter“, die einen dabei unterstützen. Wenn man nur Couch-Potatoes als Freunde hat, dann wird es schwer, die alten Gewohnheiten durch neue zu ersetzen. Man braucht also Menschen, die diese Werte schon leben und diese Energie weitergeben. Es geht um den Spirit, der in einer Gemeinschaft herrscht. Der ist wichtig, um erfolgreich die Widerstände, die es bei Veränderungen gibt, aufzulösen. Daher kann die Großtransformation nur funktionieren, wenn man die Gemeinschaft von Gleichdenkenden sucht, die sich wechselseitig die Kraft und den Drive dafür geben. Ich halte dies neben den Gesetzen und Regularien zur Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien für einen mindestens ebenso wichtigen Erfolgsfaktor.
 
Wann starten die Studiengänge?
 
Wir starten im Sommersemester 2023 mit den nachhaltigkeitsorientierten Bachelorstudiengängen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie. Unser USP als Privatuniversität ist Wertschätzung, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Individuum liegt. Das ist eben nur auf einer kleinen Uni möglich. Außerdem führen wir computerbasierte Kompetenzanalysen und regelmäßige Entwicklungsgespräche durch. Wir bieten den Studierenden eigene Vertrauensprofessoren und viele weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung an. Wir haben den Anspruch auf Impact, auf reale Wirkung, dafür ist nicht nur Wissen, sondern auch eine wirkungsvolle Persönlichkeit vonnöten.

Jetzt informieren. Alle Angebote und Anmeldemöglichkeiten zur Charlotte Fresenius Privatuniversität unter www.charlotte-fresenius-uni.at

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Glühbirne Nachbarschaftsteile
26
Jan

Nachbarschaftsbudget - wir sind in den Vorbereitungen

Nach dem Nachbarschaftsbudget ist vor dem Nachbarschaftsbudget - wir sind schon in den Vorbereitungen!

Auch heuer wird es das Nachbarschaftbudget wieder geben. Wir sind schon gespannt auf alle Einreichungen. Vergangenes Jahr konnten zahlreiche tolle Projekte von den Seestädter*innen durch das Nachbarschaftsbudget umgesetzt werden. 

  • Wie kann ich mitmachen?
    Reichen Sie entweder ein Idee ein oder bewerben Sie sich für das Ich.Du.Wir.Team. Der Start für die Einreichung wird bald bekannt geben. Gesucht werden alle Ideen, die die Nachbarschaft und das Miteinander in der Seestadt fördern. Kommen Sie bei Fragen im Stadtteilmanagement vorbei, wir helfen Ihnen gerne weiter!
  • Wer ist das Ich.Du.Wir.Team?
    Das Team trifft in einer Sitzung die Entscheidung, welche Ideen gefördert werden. Es setzt sich aus Bewohner*innen und Unternehmer*innen der Seestadt zusammen, welche sich selber bewerben können.
  • Wie kann ich Ideen einreichen?
    Bis zum 30. April 2023 können Sie Ihre Idee persönlich bei uns im Stadtteilmanagement und digital abgeben. Der Start der Einreichfrist wird bald verkündet.
  • Wie hoch ist die Förderung?
    Das ist unterschiedlich. In den letzten Jahren wurde der Großteil der Ideen im Bereich von 60€ bis ca. 300€ gefördert.


Beginnen Sie schon jetzt Ihre ersten Ideen zu spinnen - bald kommen mehr Informationen!
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Die neuen Bilder im Foyer des Stadtteilmanagements
23
Jan

Das Stadtteilmanagement im neuen Glanz

Beim Reden kommen die Leut´ zamm! Also schauen Sie gerne bei uns im Stadtteilbüro am Hannah-Arendt-Platz vorbei. Es gibt Neues zu sehen!

Bewegende Bilder

Seit heute hängen Schnappschüsse aus den vergangenen zwei Jahren in unserem Foyer (großteils von Luiza Puiu gemacht). Zu sehen sind darauf viele unserer Veranstaltungen sowie Seestädter*innen, die unsere Angebote mit Leben erfüllen: Angefangen vom Nachbarschaftsbudget, über Willkommensformate bis hin zur Unternehmensvernetzung.

Nächste Veranstaltung

Bereits diesen Donnerstag, den 26.01., findet unser nächstes Stadtteil-Frühstück in Kombination mit dem Nachbarschaftsladen statt. Hier der Link zur Veranstaltung.

  • Das Frühstück mit Nachbarschaftsladen gibt's übrigens jeden Donnerstag von 10 bis 11.30 Uhr (außer an Feiertagen)
  • Bei Schönwetter vor dem Stadtteilmanagement, ansonsten in unserem schönen Foyer (Hannah-Arendt-Platz 1/EG)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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23
Jan

In den Medien: Die städtische Energieversorgung der Zukunft

In der aktuellen Podcast-Reihe der Presse dreht sich alles um klimafitte Stadtentwicklung. In der neuesten Folge werden die Seestadt und der Einsatz von smarten Strategien und Technologien zur Optimierung des Energieverbrauchs beleuchtet. Wie können Städte unabhängig von fossiler Energie werden und welche Rolle spielen dabei neue Technologien der Versorgung wie die Geothermie? Am Beispiel der Seestadt können viele Erkenntnisse für die Herausforderungen der Wiener Energieversorgung getroffen werden.
 
Robert Grüneis, Vorstand der Wien 3420, und Ute Schaller, Gruppenleiterin des Kompetenzzentrums Soziale und Kulturelle Infrastruktur sowie Nachhaltigkeit im Hochbau der Magistratsdirektion Bauten und Technik der Stadt Wien, teilen in der zweiten Folge der Podcast-Reihe ihre Expertise und erzählen Spannendes rund um Stadtentwicklung und die Energieversorgung der Zukunft.

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Menschen arbeiten in einer Holzwerkstatt an Möbel.
16
Jan

Unternehmen des Monats: der Verein greenlab

Wir freuen uns, Ihnen das Unternehmen des Monats für Jänner vorzustellen: der Verein greenlab!
Der gemeinnützige Verein arbeitet mit Jugendlichen an Holzelementen für den Freiraum und pflegt öffentliche Grünflächen. Den Jugendlichen soll durch die Arbeit bei greenlab der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Was bieten Sie Ihren Kund*innen mit Ihrem Unternehmen? 

greenlab bietet hochwertig, individuell angefertigte Holzmöbel für den Freiraum. Das können zum Beispiel Sitzelemente, Stege, Plattformen und Hochbeete sein.
Meistens bauen wir für öffentliche AuftraggeberInnen wie die Wien 3420, das Stadtgartenamt, Schulen oder Kindergärten, vereinzelt auch für Baugruppen oder Private. Und seit heuer bieten wir auch Bauworkshops. Zum Beispiel haben wir gemeinsam mit Schulkindern die Holzmöbel im Lesegarten von WienXtra/Bücherei Seestadt gebaut.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

greenlab ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Motto „Gemeinsam bauen wir Soziale Landschaft“. Unsere Produkte haben soziale Wirkung: Sie werden von jungen Erwachsenen gebaut, die es schwer haben, einen Arbeitsplatz zu finden. Bei greenlab bekommen Sie einen temporären Arbeitsplatz, können Arbeitserfahrung sammeln, ihre praktischen Fähigkeiten trainieren und Selbstvertrauen in ihr Können gewinnen. Das Ziel ist, dass sie es danach leichter haben, einen dauerhaften Job zu finden. Jeder Auftrag hilft uns also in den Bemühungen, junge Menschen bei Einstieg in die Arbeitswelt zu unterstützen.

Warum haben Sie die Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt?

Die Seestadt ist ein einzigartiger Ort, wo man der Stadt sprichwörtlich beim Wachsen zusehen – und einen Teil beitragen kann. Deswegen sind wir heuer schon das 10. Jahr hier! Wir in dieser Zeit viele Projekte in der Seestadt umgesetzt, wie den Steg am Nordufer, die Stege beim Gedenkwald, die Sitzelemente entlang des Sees und am Eventplatz und die BMX-Bahn beim Madame-D’Ora-Park.

Was würden Sie anderen Unternehmen über die Seestadt erzählen?

Es ist eine schöne Mischung aus urban und ländlich… der See, nahe Grünräume und dann doch schon ein bisschen Stadt, die auch zunehmen wächst. Ein interessanter Ort, wo man schnell persönliche Verbindungen knüpft.
 

Kontaktdaten 

greenlab – Gemeinsam bauen wir Soziale Landschaft (gemeinnütziger Verein)
Unsere Werkstatt: Ilse-Arlt-Str. 39/1, 1220 Wien
W: www.greenlab.wien

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Gerhard Schuster und Robert Grüneis, Management-Team der Wien 3420 aspern Development AG
16
Jan

Entwicklungsgesellschaft für aspern Seestadt holt Energie-Experten in den Vorstand

CEO Gerhard Schuster und Robert Grüneis neues Management-Team der Wien 3420 aspern Development AG
 
Gerhard Schuster, seit 2014 Vorstandssprecher der Seestädter Entwicklungsgesellschaft, wurde mit Jänner 2023 in dieser Funktion wieder bestellt. Er verantwortet die Bereiche Finanzen, Recht, Vertrieb, Marketing, Kommunikation sowie Personal. Als neues Vorstandsmitglied wird Robert Grüneis ab sofort die Entwicklung der Seestadt mitprägen. Der Jurist und ausgewiesene Energie-Experte – zuletzt Co-Geschäftsführer der am Standort aspern Seestadt tätigen Aspern Smart City Research GmbH (ASCR) – übernimmt das Aufgabenfeld Produktentwicklung, Liegenschaftsverwaltung und Beteiligungen, Infrastruktur bzw. Baulogistik und -management.
 
 
„Ich möchte meinen Vorstandskollegen Alexander Kopecek und Heinrich Kugler in meinem Namen und im Namen des gesamten Teams der Wien 3420 für ihr großes Engagement, ihre langjährige vorausschauende Arbeit sowie besondere Expertise danken und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in einer neuen Konstellation. Gemeinsam haben wir eine sehr prägende Entwicklungsetappe in aspern Seestadt vorangetrieben und die Weichen für die Zukunft gut gestellt“, betont CEO Gerhard Schuster. Alexander Kopecek, bis Ende 2022 im Vorstand der Wien 3420 für Finanzen und Recht zuständig, wechselt in die Funktion des Prokuristen. Der bisherige Planungs- und Infrastrukturvorstand Heinrich Kugler ist weiterhin als Konsulent für die Seestadt tätig und betreibt schwerpunktmäßig Projekte im Bereich Produktentwicklung.
 
Angesichts großer globaler Herausforderungen sieht es Schuster als zentrale Aufgabe der Wien 3420 an, die Seestadt weiter in Richtung eines besonders nachhaltigen, zukunftsfitten und resilienten Ortes zum Leben und Arbeiten zu steuern: „Deshalb freue mich sehr über das fortgesetzte Vertrauen der Eigentümer und die in Zukunft noch engere Zusammenarbeit mit Robert Grüneis, dessen breite Erfahrung in der Energieforschung und -wirtschaft für die weitere Standortentwicklung sehr wertvoll sein wird.“
 
„Nach über fünf Jahren Managementtätigkeit in der ASCR, die mit ihren in der Seestadt gewonnenen Erkenntnissen an vorderster Front der internationalen Energieforschung steht, freue ich mich sehr, gemeinsam mit dem hervorragenden Team der Wien 3420 die Strategien eines der größten und ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Europas weiter zu entwickeln“, ergänzt Robert Grüneis, der als einen seiner Schwerpunkte den Themenkomplex Smart City und Digitalisierung sieht.
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16
Jan

In den Medien: Wie die 15-Minuten-Stadt Sehnsuchtsort und Klimaschutz zusammenbringt

Die Seestadt wächst nach und nach zu einem neuen regionalen Zentrum der Donaustadt heran. So sieht es der STEP – der Stadtentwicklungsplan von Wien – vor. Teil ihrer Entwicklungsstrategie sind die kurzen Wege einer „15-Minuten-Stadt“ und die ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Aber als Entwickler der Seestadt kümmern wir uns nicht nur um den Klimaschutz, sondern auch um die Lebensqualität in einem attraktiven Stadtteil.  
 
In der ersten Folge einer dreiteiligen Podcast-Serie der Presse zur klimafitten Stadtentwicklung geben der Wien 3420-CEO Gerhard Schuster und der Vorsitzende des Seestädter Qualitätsbeirats, der Architekt und Stadtplaner Andreas Kleboth, Einblicke in die Seestadt-Planungen.
 
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Lakefirst Coworking in der Seestadt
13
Jan

Gemeinsam produktiv sein

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Die Coworking Spaces in der Seestadt sind mehr als nur Arbeitsplätze. Hier wird genetzwerkt, entwickelt, organisiert.

Von Thea Stein

Ob Freelancer, Einzelunternehmer oder Angestellte mit Home-Office-Tagen: Viele von ihnen schätzen es, nicht daheim im stillen Kämmerlein oder in einem teuer gemieteten Einzelbüro zu sitzen, sondern Coworking Spaces zu nutzen. Ob dabei der Wunsch sich auszutauschen im Vordergrund steht, die Büroinfrastruktur und schnelles Internet oder einfach nur der Arbeitsplatz außerhalb der eigenen vier Wände locken, immer mehr flexible Gemeinschaftsbüros ermöglichen dies. Und in Zeiten, in denen man durch die Pandemie die Nähe des Arbeitsplatzes zur Wohnung schätzen gelernt hat, denken noch mehr Menschen über Coworking nach als zuvor. Auch größere Unternehmen suchen oft händeringend nach top ausgestatteten Räumen für temporäre Team-Projekte. In der Seestadt gibt es mit Lake1st, andys und Seestern Aspern inzwischen drei Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten. Was sie eint? Top-Noten in Sachen Nachhaltigkeit, viel Atmosphäre und die Einsicht, dass der Standort und ihr Business von Kooperation mehr profitieren als von Konkurrenzkampf. Im lokalen Unternehmensnetzwerk ziehen sie alle an einem Strang.

Gemeinsame Veranstaltungen. Lake1st ist in die Baugruppe Seeparq eingebettet und liegt kaum drei Gehminuten von der U2-Station Seestadt entfernt am Eva-Maria-Mazzucco-Platz – nur einen Steinwurf vom Seepark und See – mehr als neun Hektar beste Naherholung. Auf rund 1000 Quadratmetern findet man Open Spaces ebenso wie unterschiedlich große, private Räume. Insgesamt bietet das 2021 eröffnete Lake1st heute rund 120 Arbeitsplätze. Hinzu kommen Meeting-Räume und ein Veranstaltungssaal. Buchbar ist, was gebraucht wird: von wenigen Stunden im Flex-Space-Modell bis zu 24/7. Auch Externe können sich für Workshops einmieten. „Wer zu uns kommt, schätzt diese Flexibilität ebenso wie die Ausstattungsqualität. Wir bieten Frischluft in allen Büros in einem sommers und winters angenehmen Passivhaus mit attraktiven Terrassen, die auf unseren hauseigenen Ökoschwimmteich im Garten schauen“, beschreibt Betreiber und Entwickler Fritz Oettl. Auch Monika Lauscher ist unter den Nutzerinnendes Lake1st: „Ich finde es schön, selbstständig zu sein, aber nicht den ganzen Tag allein zu arbeiten. Ein gemeinsames Mittagessen oder die Kaffeepause schätze ich ebenso wie die Möglichkeit, jemanden zu fragen, wenn ich mal wo anstehe. Ich finde hier oft jemanden, der mir weiterhelfen kann.“ In den Pausen kommt sie gern in die große Lounge oder die Küche mit Blick auf die frisch begrünte Fußgängerzone im Quartier. „Ich mag, dass nur mein Business-Ich hier ist und dieses nicht mit dem Privaten vermischt wird. Ich genieße es, ins Büro zu gehen, um ungestört zu arbeiten, aber nah an meinem Zuhause zu sein. Für mich ist es das Beste aus zwei Welten.“ Die Betreiber des Lake1st fördern den Austausch von Unternehmern aus der näheren Umgebung. So gab es bereits Afterwork-Treffen, wo Business und Bier gut zusammenpassten, jetzt wird die gemeinsame Weihnachtsfeier geplant. Auch Kulturveranstaltungen fanden bereits statt und als man die Bilder ukrainischer Künstlerinnen und Künstler nicht nur im Haus aufbewahrte sondern auch begeistert aufhängte, kam die Idee einer Lake1st Pop-up-Galerie. Die Eventräume können zum Nachbarschaftstarif auch für Kindergeburtstage oder Feiern gemietet werden. Kürzlich nahmen einige Coworker aus dem Lake1st gemeinsam an der „Was hackelst du“-Tour teil, die Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützen soll. Vielleicht waren ja zukünftige Nachbarn dabei?

Im Verein arbeiten. Auf familiär und flexibel setzt der Seestern Aspern, eine Bürogemeinschaft von mehreren EPU und Kleinunternehmern. Diese ist vereinsbasiert, nicht gewinnorientiert organisiert und hat aktuell neben einem privaten Büro neun Plätze sowie Küche, Besprechungs- und Multifunktionsraum. Von den Schreibtischen sind aktuell noch wenige frei. Die Mieter haben rund um die Uhr Zutritt: „Wir haben unterschiedliche Pakete, von der bloßen Firmen-Postadresse bis zum Schreibtisch für sich allein rund um die Uhr samt Schließfach. Die meisten teilen sich den Tisch mit einem Zweiten, dabei können beide 30 Stunden pro Woche hier arbeiten – und wir unterstützen auch bei der Organisation“, sagt Roland Genewein vom Seestern. „Weil wir kleiner sind, sind wir auch besonders flexibel.“ Die Ursprungsidee der Betreiber, die alles ehrenamtlich machen, war es, Wohnen und Arbeiten ideal zu verbinden. So sind im Seestern die meisten Nutzer aus der nächsten Umgebung. Keine zwei Gehminuten entfernt sind der beliebte Hannah-Arendt-Park und die Einkaufsstraße und damit Schulen, Kindergärten und mehrere gemütliche Lokale zum Entspannen.
 
Neuzugang. Der jüngste Anbieter für Coworking in der Seestadt ist eine „Filiale“ von andys, an sechs Standorten in Wien und einem in St. Pölten vertreten. Andys im HoHo Wien, dem zweithöchsten Holzhochhaus der Welt direkt am Seepark, wurde im September eröffnet. Auf aktuell 600 Quadratmetern Bürofläche findet man Einzelarbeitsplätze, eine Meeting-Event-Zone und Veranstaltungsräume. Durch den Innenausbau mit heimischer Fichte und die elegante Einrichtung besticht andys mit einer außergewöhnlichen Arbeitsatmosphäre. Das Fitnessstudio Gate 9 Health Club im Haus ist ein zusätzliches Goodie. Theoretisch kann man, wenn man sich einmal eingebucht hat, in allen Standorten einen Schreibtisch flexibel nutzen. Die meisten User entscheiden sich jedoch für eines der Büros, so Marcus Weixelberger von andys. Vom stundenweisen Einmieten und Zehnerblock bis zum eigenen Raum ist alles möglich, Snacks, Getränke und die Nutzung des Meeting-Raums sind inkludiert. Durch die Nähe zur U-Bahn-Station möchte man, so Weixelberger, nicht ausschließlich User aus der Seestadt ansprechen: „Wir möchten ein Umdenken anstoßen: Nicht, dass man vom Grünen zum Arbeiten in die Stadt fährt, sondern dass man aus den inneren Bezirken dorthin fährt, wo das Naherholungsgebiet buchstäblich vor der Tür ist. Denn in dieser Atmosphäre und mit Blick auf den See lässt es sich bestimmt viel produktiver arbeiten als anderswo.“


Lake1st. Arbeiten mit höchstem Wohlfühlfaktor. Eva-Maria-Mazzucco-Platz 2, 1220 Wien
 
andys. 600 Quadratmeter Bürofläche am See. Janis-Joplin-Promenade 26, 1220 Wien
 
Seestern Aspern. Coworking im Verein. Gisela-Legath-Gasse 5/1, 1220 Wien
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die Unternehmer*innen der Seestadt sitzen in einem Sesselkreis und unterhalten sich miteinander
10
Jan

Vernetzungstreffen für Unternehmer*innen

In der Seestadt vernetzen sich nicht nur die Bewohner*innen – auch die Unternehmer*innenschaft trifft sich regelmäßig und tauscht sich aus. Rahmengebend ist in vielen Fällen das Stadtteilmanagement, das im Bereich Unternehmensvernetzung eng mit dem Verein Gutes aus der Seestadt zusammenarbeitet. 

Sie sind Unternehmer*in und möchten bei den Vernetzungstreffen teilnehmen? Wenden Sie sich an Claudia Glawischnig-Hejtmanek.

Business Frühstück

Das nächste Business Frühstück findet am 12.01.2023, 9.30–11.00 Uhr bei andys.cc, Co-Working Space (Janis-Joplin-Promenade 26) statt. Teilnehmer*innen erwarten Einblicke in die Co-Working Räumlichkeiten und ein Kurzinput zum Thema „Ausfallmanagement“ (Was passiert, wenn ich ausfalle?). Darüber hinaus lernen sich die Teilnehmer*innen kennen und tauschen sich aus. ANMELDUNG unter: claudia.glawischnig@meine.seestadt.info

Special Afterwork Meetup im Lakefirst

Das Afterwork Meetup findet am 17.01.2022, 16.30–18.30 Uhr im Lakefirst statt (Eva-Maria-Mazzucco-Platz 2). Teilnehmer*innen erwartet ein Input zu "Selbstschutz Grundkurs": Inputs und Übungen zum Thema Selbstverteidigung von YU-Taekwondo. Miljan Maldizan freut sich, den Unternehmer*innen kostenlos Tipps, Übungen und Infos zu geben. Weitere Informationen im Kalender.
ANMELDUNG unter: claudia.glawischnig@meine.seestadt.info.
Eine Anmeldung ist erforderlich, da es die nötigen Platzressourcen braucht. In Sportkleidung kommen!

 

Stammtisch für Unternehmer*innen

Der Stammtisch für Unternehmer*innen findet bei Doris Trummer am 08.02.2023 um 18.30 Uhr statt (Sonnenallee 126/2). Wir stellen vor: „Reitsimulator“ in der Seestadt. Bei dieser Gelegenheit stellt Doris Trummer ihr Unternehmen vor und der Reitsimulator kann auch ausprobiert werden. Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Betrieben aus der Seestadt auszutauschen. Doris Trummer und das Stadtteilmanagement sowie der Verein Gutes aus der Seestadt freut sich über Ihr Kommen. ANMELDUNG unter: claudia.glawischnig@meine.seestadt.info
 
Veranstaltung am: 12. Januar 2023
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05
Jan

In den Medien: Die Seestadt als Vorzeigeprojekt im Bereich Stadtentwicklung

Mit dem Anspruch, Stadtentwicklung neu zu denken, ist die Seestadt als eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas international bekannt geworden. Seit dem Beschluss des Masterplans im Jahr 2007 wurden große Teile der Vision bereits Wirklichkeit – und die Ziele immer wieder höher gesteckt.

In der neuen Folge des Podcasts Roadmap2050 gibt Gerhard Schuster, CEO der Wien 3420, Einblicke in den Entwicklungsprozess und die Strategien der Seestadt sowie deren internationale Rolle.
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Nachbar*innen stehen im Stadtteilmanagement um einen Tisch und bereiten gemeinsam eine Speise vor.
05
Jan

Das war der Seestadt Adventkalender

Beim Seestadt Adventkalender wurde ein buntes Programm geboten, das die Vielfalt der Seestadt abbildet: kleine Feiern mit Kund*innen, Kekse backen, Meditationen, Wichteln... alles war dabei, um die Seestädter*innen auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Auch das Seelsorgezentrum St. Edith Stein und natürlich wir haben mitgemacht. Was stattgefunden hat, das können Sie hier nachlesen und auf den Fotos sehen!

Adventfenster beim Stadtteilmanagement

Wir haben den Seestadt Adventkalender am 12. Dezember ausgerichtet. Es wurde gekocht und gebacken. Dabei sind vielfältige Köstlichkeiten entstanden. Mit dabei war Groß und Klein aus der Seestadt und auch Nachbar*innen aus der Donaustadt. Es war ein wunderbar nachbarschaftlicher Abend, der uns viel Freude bereitet hat!

Adventfenster beim Seelsorgezentrum

"Das 21. Adventfenster öffnete im Seelsorgezentrum St. Edith Stein mit brandneuen Kunstwerken der junger Seestädter:innen. Den ganzen Nachmittag wurde mit Begeisterung gewerkt und gestaltet. In der Kirche legten viele ihre Wünsche ans Christkind in die Krippe und in der Küche stärkten sich Kinder und Erwachsene bei Suppe und Punsch. Höhepunkt war das feierliche Adventliedersingen und die Enthüllung des neuen Adventfensters. Das Seelsorgezentrum ist Teil der Pfarre Aspern. Jeden Sonntag feiern hier Menschen aus der Seestadt um 11:15 gemeinsam die Messe." (Bericht vom Seelsorgezentrum)
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