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28
Jun

Infotermine: „Family-Buddies“ in der Seestadt

In der Seestadt ist ein neues Pilotprojekt gestartet. Kommen Sie am 8. Juli 2022, zwischen 14 und 17 Uhr in die Bücherei Seestadt Aspern und erfahren Sie mehr über das Projekt. Manuela Schalek von KIB "children care" ist vor Ort, um alle Fragen zu beantworten.

„Family-Buddies“

Die Kinderbetreuung war bestmöglich geplant, aber unerwartet...
  • haben Sie einen Notfall oder einen dringenden Arzttermin?
  • müssen Sie länger arbeiten?
  • brauchen Sie einfach einmal Zeit für sich?
Und niemand ist da, um auf die Kinder aufzupassen?

Das Stadtteilmanagement Seestadt aspern hat gemeinsam dem Verein KIB "children care" (Initiative Notfallmamas) und „gemeinsam gesund – das gesundheitsnetzwerk der seestadt“ ein Pilotprojekt für flexible Kinderbetreuung geschaffen: die „Family-Buddies“.

KIB "children care"...

...pflegt ein Netzwerk von engagierten Personen, die flexibel und stundenweise Kinder zu Hause betreuen. Diese bilden ein NETZ, somit einen Rückhalt, damit Eltern in dringenden Fällen (Krankheit, Job, Freizeit) in der Familie bei der Betreuung der Kinder gut unterstützt werden können.

  • Sie sind Eltern in und möchten erfahren, ob dieses Projekt das Richtige für Ihren kurzfristigen Betreuungsbedarf ist?
  • Sie möchten selbst "Family-Buddy" werden?

Informieren Sie sich!

Kommen Sie vorbei und informieren sich persönlich! Manuela Schalek vom Verein KIB "children care" ist in den kommenden Monaten einige Male in der Bücherei Seestadt aspern zu Besuch und informiert Sie gerne persönlich über das Projekt.
 
  • Wo? Bücherei Seestadt aspern (Barbara-Prammer-Allee 11, 1220 Wien)
  • Wann? 08.07., 09.09., 07.10., 4.11., jeweils von 14 bis 17 Uhr

Veranstaltung am: 08. Juli 2022
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IBA-Koordinator Kurt Hofstetter
28
Jun

IBA-Koordinator Hofstetter: "Stadt ist nie fertig"

Dieses Gespräch sowie weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.



IBA-Koordinator Kurt Hofstetter im Gespräch über die Entstehung der Seestadt, Erfahrungen und Lerneffekte.

Seit Jahrzehnten begleitet Kurt Hofstetter die Seestadt. Zunächst in der Stadtplanung, jetzt als Koordinator der Internationalen Bauausstellung Wien, deren Schlusspräsentation auch in der Seestadt stattfinden wird. Und natürlich als Bewohner, denn Hofstetter ist selbst überzeugter Seestädter.

Wie haben Sie die Entwicklung von den ersten Schritten bis zur heutigen Seestadt erlebt?
Kurt Hofstetter: Das war am Beginn der 1990er-Jahre, als ich meine ersten Schritte in der Stadtplanung gemacht habe. Damals wurde erstmals beschlossen, das Flugfeld Aspern zu entwickeln, mit einem spannenden Masterplan von Rüdiger Lainer, der aus unterschiedlichen Gründen nie umgesetzt wurde, erst zehn Jahre später wurde ein neuer Anlauf gestartet. Zu dieser Zeit war ich in der Stadtplanung zuständig für den 22. Bezirk. 2003 bekamen wir den Auftrag, ein Team zu bilden, in dem auch die Grundeigentümer vertreten waren.

Was hat den neuen Masterplan ausgezeichnet?
Als Johannes Tovatt uns seinen Masterplan übergab, sagte er: Und jetzt müsst ihr ihn zerstören. Was er damit gemeint hat, war, dass wir ihn nicht zu streng befolgen sollten. Es war eine klare Haltung darin enthalten und er hat uns vertraut, auf ihr aufzubauen und sie weiterzuentwickeln. Das habe ich sehr geschätzt. Das ist definitiv eine der großen Lehren, die ich aus der Seestadt gezogen habe: dass es Raum für Entwicklung geben muss. Mit Flächen, die am Anfang noch nicht determiniert sind. Schließlich weiß man nie, was in fünf oder zehn Jahren gebraucht wird. Das war auch der Grund, warum wir nach dem Masterplan als erstes einen Wettbewerb zum öffentlichen Raum gemacht haben – wir wollten den öffentlichen Raum nicht als das verstehen, „was übrig bleibt“, wenn die Gebäude gebaut sind, und dann ein bisschen behübscht wird. Der öffentliche Raum ist die Grundlage der nachhaltigen Stadtentwicklung.

Die Mischung von Wohnen und Arbeiten ist großes Thema in der Seestadt – war auch das von Anfang an so vorgesehen?
Ja, das war es. Das Verhältnis in der Donaustadt ist sehr unausgewogen und dadurch wird Verkehr über die Donau erzwungen. Wenn man das entlasten möchte, muss es mehr Arbeitsangebot im Norden geben, insbesondere wenn ständig Wohnungsangebot dazu kommt. In den letzten Jahren hat sich das in der Quartiersentwicklung stark durchgesetzt. Damals war es noch eher ein Experiment.

Ungeplante Räume, weniger Stellplätze zur Reduktion des Verkehrs, Mischung von Wohnen und Arbeiten – ist man diesen neuen Konzepten auch mit Skepsis begegnet?
Da gab es auch auf unserer Seite ein paar Lerneffekte. Viele Menschen haben einfach nur eine Wohnung gesucht und gefunden, hatten aber keine Idee, wo sie da hinziehen – für die gab es einige Überraschungen. Auch, weil die Vermittlung allgemeiner Informationen über Bauträger noch nicht eingespielt war.

Welche Probleme gab es?
Beispielsweise hatten wir die Idee, „Aneignungsräume“ zu schaffen, die die Menschen für sich gestalten sollten. Die waren dann einfach mit Autos vollgestellt. Auch der Gehsteig, der aus Gründen der Barrierefreiheit nur drei Zentimeter hoch ist, wurde nicht als solcher erkannt und dann einfach als Parkplatz genutzt. Aber es ist in der Seestadt vorgesehen, dass man zu Fuß geht.

Wie geht man damit um in der Kommunikation?
Kommunikation ist ganz essenziell. Damit haben wir schon vor dem Masterplan begonnen – so waren beispielsweise Vertreter der umliegenden Kleingarten- und Siedlungsvereine jederzeit zu den Planungssitzungen eingeladen. Gemeinsam hatten diese Vertreter auch eine Stimme in der Jury zum Masterplan. Nach der Besiedelung war das Stadtteilmanagement enorm wichtig. Beim Einzug gab es ein Willkommenspaket, Betreuung, Gesprächsrunden. Wir haben die Facebook-Gruppen, die sich gebildet haben, genau beobachtet – immer, wenn Missverständnisse oder Unmut aufgekommen sind, haben wir dazu Informationsveranstaltungen gemacht.

Das große Thema dieser Ausgabe ist die „lernende Stadt“ – wie würden Sie als Stadtplaner dieses Konzept beschreiben?
Ich denke „lernende Stadt“ heißt, dass es die Bereitschaft und die Möglichkeit gibt, sich den ändernden Bedingungen laufend anzupassen. Selbstkritisch zu reflektieren. Zu verstehen, dass Stadt nie fertig ist. Jede Stadt verändert sich gezwungenermaßen – aber ob sie lernt, ist eine bewusste Entscheidung. Es bedeutet sich proaktiv und bewusst anzupassen, statt nur auf äußeren Druck zu reagieren. Das spüre ich in der Seestadt sehr stark.

Haben Sie deshalb die Seestadt als eines der Projekte für die IBA_Wien (Internationale Bauausstellung Wien) ausgewählt?
Die Kooperation mit der Seestadt im Rahmen der IBA war ein „Heimspiel“ für mich. Was wir in der ersten Phase hier gemacht haben, war ja selbst schon so etwas wie eine IBA – da waren so viele Prozesse neu, so viele Dinge noch nicht verankert. Wir mussten noch viel ausbreiten, das heute in der Stadtentwicklung selbstverständlich ist. Das Grundverständnis und die Kultur, die sich daraus bei allen Akteuren, bei den Unternehmen ebenso wie bei den Verwaltungsstellen entwickelt hat, hat die Zusammenarbeit sehr erleichtert.

Das Thema der IBA ist „neues soziales Wohnen“. Warum haben Sie dieses gewählt?
Wir haben ein Thema gewählt, in dem Wien stark ist und viele Institutionen hat, die man nicht erst aufbauen muss. Aber der Druck ist enorm, dieses Qualitätslevel zu halten. Wien hat ein enorm dichtes Netz des sozialen Wohnens aufgebaut – aber dadurch ist man weniger flexibel, wenn es Veränderungen von außen gibt. Es ist aufwändig, ein so großes Schiff auf einen neuen Kurs zu bringen. Die IBA hat die Aufgabe, neue Ansätze zu finden, Erfahrungen möglichst gut zu nutzen – eben im Sinne der lernenden Stadt. Wir stellen weniger Einzelprojekte in den Vordergrund, sondern die Quartiersentwicklung – die vielen kleinen Maßnahmen, die sehr erfolgreich sein können, aber nur, wenn sie koordiniert sind, ein starkes Quartier ergeben.

Welche Lektionen kann man aus der Seestadt ziehen?
Etwas, das gut gelungen ist, war die Implementierung der Baugruppen. Hier hat man Zellen geschaffen, die aufgrund ihrer Zusammensetzung selbstständig agieren können, die sich selbst organisieren können. Menschen, die gemeinsam ein Haus planen können, können sich auch ein Umfeld schaffen, das sieht man an der „Essbaren Seestadt“, bei Co-Working-Konzepten, bei den Kulturangeboten. Das würde ich als wichtigen Zusatz für das soziale Wohnen mitnehmen. Eine andere wichtige Lektion ist das Wohnumfeld, der Umgang mit der Erdgeschoßzone. Es muss gelingen, ein Umfeld zu schaffen, wo man sich auch draußen aufhalten kann, wo man sich auf kurzen Wegen auch zu Fuß versorgen kann.

Sie selbst wohnen in der Seestadt, wie erleben Sie den Prozess nun als Bewohner?
Als ich beruflich wegging aus der Seestadt, habe ich meinen Kollegen einen Wunsch mitgegeben: Passt auf, dass ihr nicht an Schwung verliert! Das passiert leicht, dass man die erste Phase perfekt umsetzt und den Rest dann ein bisschen „abwurschtelt“. Aber das sehe ich überhaupt nicht. Es ist so viel passiert, so viel gelernt worden. Es freut mich zu sehen, wie alle Beteiligten dieses Projekt mit so viel Herzblut weiterentwickeln.

Was ist die IBA_Wien?


IBA ist die Abkürzung für Internationale Bauausstellung. Die Tradition der Bauausstellungen ist bereits über 100 Jahre alt: Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es üblich, bautechnische Neuerungen auch in Weltausstellungen zu präsentieren. Mit der IBA_Wien 2022 wurde erstmals in Wien eine Internationale Bauausstellung ins Leben gerufen. Wien stellt sich damit die Aufgabe, wegweisende Lösungsvorschläge und Zugänge zu den Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Im Zentrum steht das Thema des „neuen sozialen Wohnens“.
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Dr. Danielle Spera und Dr. Gerhard Schuster
20
Jun

Outdoor-Ausstellung „Was hat die Verfassung mit mir zu tun?“

Entlang des Bauzauns am See, wo täglich rund 3.000 Passant*innen und Badegäste vorbeikommen, vermittelt die Ausstellung "Was hat die Verfassung mit mir zu tun?" in den nächsten Monaten Wissenswertes über die Grundfesten unserer Demokratie. Entwickelt wurde sie vom Jüdischen Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, und der Wien 3420 aspern Development AG gemeinsam mit der Künstlerin Pia Plankensteiner.

Basierend auf der Ausstellung „Hans Kelsen und die Eleganz der österreichischen Bundesverfassung“ des Jüdischen Museums Wien und der Graphic Novel „Gezeichnet, Hans Kelsen“ wurde die Schau für den öffentlichen Raum konzipiert und auf einer Länge von rund 130 Metern auf 2,5 Meter hohen Bauzäunen affichiert.

Witzige Zeichnungen und prägnante Texte thematisieren Freiheit, Gleichheit, Demokratie und Rechtsstaat. Denn die Verfassung betrifft uns alle und hat oft unmittelbar Einfluss auf unser tägliches Leben. Ziel der Ausstellung ist es daher, ihre Entstehung, ihre Inhalte und ihre Bedeutung stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
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17
Jun

Unternehmen des Monats: KOMA Austria GmbH

Nach Stationen in Vizovice und Prag präsentiert unser Unternehmen des Monats sich nun auch in der Seestadt Aspern. Für KOMA Austria GmbH ist Wohnen mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Modulare Wohngebäude schaffen jetzt und in der Zukunft den Raum für individuelle Bedürfnisse. Wir haben bei Florian Heger, zuständig für den Verkauf im Außendienst, genauer nachgefragt.

Was bieten Sie Ihren Kund*innen?

Wir bieten modulare Gebäude für Kund*innen aus Gewerbe und Industrie. Mit unserer www.fashion-line.at wenden wir uns nun erstmals auch an private Kund*innen.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

Design, Qualität und Geschwindigkeit. Als relativ kleines, familiär geführtes Unternehmen mit 30 Jahren Erfahrung sehen wir uns als Innovator in unserem Sektor. Wir entwickeln uns stetig weiter.

Weshalb haben Sie die Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt?

Wir genießen das junge und aufstrebende Umfeld, die stetige Entwicklung. Als Unternehmen in der Baubranche finden wir auch regelmäßig Ideen und Konzepte einfach am Weg in die Arbeit.

Was würden Sie anderen Unternehmen über die Seestadt erzählen?

Hier gibt es viel Platz für neue Ideen und unkonventionelles Denken!

Kontaktdaten

KOMA Austria GmbH
Seestadtstraße 27 Top 1.09
1220 Wien
 
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15
Jun

Die lernende Stadt

Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.


Auch eine Stadt kann und muss lernen – in der Seestadt gibt es einige Beispiele dafür, wie das planmäßig erfolgt – und manchmal auch schneller als geplant.

Von Thea Stein

Eine Mutter kennt das: Ein Kleinkind, das immer wieder Entwicklungssprünge macht – manchmal auch Dinge auf die harte Tour lernt, aber schließlich durch all das wächst und profitiert. Bei einer Stadt ist es nicht viel anders. Gerade, wenn ein Stadtviertel vielfältige Entwicklungspotenziale haben soll und man anfangs noch gar nicht alle Nutzungen vorgeben möchte, die es in Zukunft dort geben wird, gilt es flexibel zu bleiben. In der Stadtentwicklung kann man das vor allem bewerkstelligen, indem manche Flächen bewusst frei bleiben.
Im asperner Seeparkquartier gab es aber kürzlich die gegenteilige Entscheidung und einen Paradigmenwechsel, der nicht zuletzt auf Wunsch der Bewohner*innen passiert ist. Die ursprüngliche Idee, viel Platz für Markstände und Eventflächen zu reservieren, wurde ad acta gelegt und das Nutzungskonzept entsprechend verändert. Denn gefragt war stattdessen mehr Grün – und das schnell. „Die Menschen wollten lieber an Stauden und Beeten vorbeigehen, künftige Nutzungsoptionen eines Stadtraums spielen im Alltag der Nutzer*innen daher keine wichtige Rolle,“ sagt Peter Hinterkörner, Architekt und Stadtplaner.
Zwar habe man beispielsweise im Seeparkquartier zahlreiche Platanen gepflanzt, die einmal riesige Kronen haben werden, doch brauchen diese eben noch viele Jahre, bis sie wirklich großzügig Schatten spenden. Im Kernstück der Fußgängerzone ging die Stadt Wien daher gleich aufs Ganze mit weiteren Platanen in XXL und XXXL, viel „Grün auf Augenhöhe“ und etlichen Wasserelementen zusätzlich zu den fünf Brunnen im Quartier.
Aber nicht überall ist das Pflanzen von möglichst vielen Bäumen der Weisheit letzter Schluss. „In Zeiten, in denen Hitzephasen immer mehr zunehmen, braucht eine klimaresiliente Stadt nächtliche Abkühlung“, so Hinterkörner. „Entscheidend ist also, den Abtransport der tagsüber entstandenen Hitze zu erleichtern, über Durchlüftung oder Abstrahlung in den freien Himmel. Eine zu dichte oder falsche Baumpflanzung in einem Innenhof kann sich daher sogar negativ auswirken, wenn nicht andere relevante Parameter ebenfalls berücksichtigt werden“, erklärt Hinterkörner. Dies sei ein Beispiel dafür, wie einerseits die Wünsche der Bewohner*innen, andererseits aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse in die Stadtplanung einfließen. Der rasante und spürbare Klimawandel bringe Veränderungen in der Planungskultur mit sich: „Stadtplanung muss heutzutage viel schneller reagieren als früher.“

Grün für soziale Interaktion. Abseits der klimatechnischen und ästhetischen Überlegungen spielt die sichtbare Natur eine große Rolle für die Frage, wie wohl sich jemand in seiner Wohnumgebung fühlt, unterstreicht auch Evolutionsbiologin Elisabeth Oberzaucher, wissenschaftliche Leiterin von Urban Human und Mitglied des aspern-Beirats. „Pflanzen und Wasserelemente sind ganz mächtige Instrumente, um Freiraumqualität zu erhöhen. Pflanzliches Grün sorgt dafür, dass wir mehr soziale Interaktionen haben, gesünder sind und besser denken können. Es kann gar nicht genug Grün in einer Stadt sein.“
Natürlich seien Dachbegrünungen gut im Sinne des Mikroklimas, „aber das Grün, das wir sehen, hat umfassende Auswirkungen auf die Psyche. Insofern ist es wichtig und gut, dass in der Seestadt mehr bodennahes Grün dazukommt, das jeder im Blick hat.“ Dass dafür der robuste Freiraum, der unter anderem für Veranstaltungen und Markttage gedacht war, nun anderswo entstehen muss, findet Oberzaucher gut – als Teil des Lernprozesses einer Stadt. Begleitet werden die Veränderungen durch Messungen zum Aufenthaltskomfort im Freien, wie Raumplanerin Carina Huber vom Planungsteam der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 erzählt: „Es geht nicht darum, nur einfach etwas sichtbar zu verändern. Wir möchten Instrumente, die wir bereits im Bereich Klimawandelanpassung haben, zusammenzuführen. In mikroklimatischen Messungen sehen wir Zusammenhänge sehr gut und können so künftige Planungen justieren.“ Und Kollegin Barbara Völker-Perkonigg, Landschaftsplanerin, unterstreicht: „Viele Maßnahmen in Sachen Bepflanzungen und Beschattungen sind nicht offensichtlich, haben aber eine starke Wirkung.“

Kritisches Reflektieren. Dass als Erkenntnis aus dem bereits Umgesetzten die Beete zu Füßen der Bäume nun bepflanzt werden, sieht Elisabeth Oberzaucher, als „extrem positiv. Es ist gut, wie die Stadt Wien durch kritisches Hinschauen und Reflektieren nachbessert und für künftige Projekte lernt.“ Sie begrüße sehr, sagt die Evolutionsbiologin, dass im Norden der Seestadt vieles, was im zuerst realisierten Süden gelernt wurde, gleich umgesetzt wird.
Dass in der Planung der Seestadt viele Untersuchungen und Befragungen der Bewohner*innen in die Weiterentwicklung einbezogen werden, sieht Oberzaucher auch in anderen Bereichen als außerordentlich wichtig an: „Man muss sich anschauen, wie man es managen kann, dass so viele Menschen auf engem Raum zusammenleben können und es nicht zu Konflikten kommt. In der Seestadt wurde hier beispielsweise ein besonderes Augenmerk auf jene Zonen gelegt, die einen stufenweisen Übergang vom Privaten zum Öffentlichen haben.“ Es gebe vor allem dann Konfliktpotenzial, wenn privat auf privat und privat auf ganz öffentlich trifft. „Wenn man Pufferzonen einplant, sind Probleme viel seltener zu erwarten“, so Oberzaucher. Als gutes Beispiel nennt sie ein von querkraft und Idealice geplantes Wohnbauprojekt, das im Pionierquartier entstand und schon Zeit hatte, seine Qualitäten zu zeigen. Hier wurden zwischen den Maisonettenwohnungen über der Tiefgarage Grasflächen zugeordnet. Zäune gibt es nicht, alles wurde am Ideal der freien Passage und des kommunikativen Austauschs zwischen Bewohner*innen und Nachbar*innen ausgerichtet: „Das ist wunderbar umgesetzt in einem stufenweisen Übergang zwischen öffentlichen und privaten Flächen. Hier merkt man auch, dass dieser private Freiraum wahnsinnig viel genutzt wird und dass es keine Zäune, Schilfmatten oder sonstige Blickschutz braucht – das ist immer ein gutes Zeichen dafür, dass Gestaltung gut funktioniert“, sagt Oberzaucher. Der Dorfcharakter, den viele Menschen an der Seestadt schätzen, komme ja gerade durch die Begegnungen: „Dass man sich auf gemeinsam genutzten Freiräumen informell begegnet, ist ja das Kernstück dessen, dass es soziales Miteinander gibt. Das klappt in der Seestadt großartig.“

Erweiterter Wohnraum. Stadtleben funktioniere schließlich nicht in den Gebäuden, sondern zwischen diesen, betont die Wissenschaftlerin. „Daher muss das Hauptaugenmerk in der Stadtplanung darauf liegen, was zwischen den Häusern passiert – das ist für die Lebensqualität der Menschen besonders wichtig. Wenn die Flächen zwischen den Gebäuden hochqualitativ und nutzbar sind, werden sie als erweiterter Wohnraum gesehen und erhöhen die Qualität der Gebäude, die rundherum sind.“
Ein gutes Beispiel – sowohl für die lernende Stadt als auch für den erweiterten „Wohnraum“ – wäre hier auch, wie öffentlich zugängliche Räume mehrfach genutzt werden: Plante man für den Bildungscampus im Pionierquartier noch sehr großzügige Schulfreiräume und Sportbereiche, die für Mehrfachnutzung ab 17 Uhr und am Wochenende geöffnet werden, so hat man im zweiten Bildungscampus im Quartier „Am Seebogen“ das Prinzip komplett umgedreht: Die Freiluft-Schulsportflächen befinden sich im öffentlichen Raum. „Basketball-, Volleyball- und Fußballplätze sind für die Schülerinnen und Schüler da, aber wenn sie sie nicht nutzen, sind sie zu jeder Tages- und Nachtzeit öffentlich zugänglich“, erklärt Peter Hinterkörner. „Das wird stark angenommen, die Planung war ein unmittelbares Learning aus dem Pionierquartier.“ Dass die U-Bahn-Trasse ein Dach für diese Sportplätze bietet, war ebenfalls eine Neuerung: „Die Grundidee war, dass eine U-Bahn, die ja auch etwas Trennendes in einem Park sein könnte, durch die Nutzungsangebote als Teil des Parks angesehen und entsprechend gestaltet wird“, sagt seine Kollegin, Barbara Völker-Perkonigg. „Sie ist nun ein sehr belebter Ort, an dem gespielt, gebouldert und geturnt wird.“

Ressource Wasser nutzen. Noch mehr Belebung soll auch durch Wasserelemente in die Seestadt kommen, die im Zuge des Programms „klimafitte Musterstadt“ der Stadt Wien besonders großzügig umgesetzt werden konnten. Zu den bereits bestehenden Brunnen in der neuen Fußgängerzone des Seeparkquartiers kommen nun auch ein großes Wasserspiel, etliche Nebelstelen, Trinkbrunnen und mehrere Schaumdüsen hinzu. Hier können Bewohner*innen und Besucher*innen Abkühlung an heißen Tagen finden. „Wasser ist besonders dann mächtig, wenn man mit ihm auch interagieren kann“, sagt Elisabeth Oberzaucher. „Wenn ich Kinder sehe, die ihre Schuhe ausziehen und ins Wasser hüpfen, ist das ein wunderbares Zeichen, dass es gut ankommt.“ Wer in der Seestadt vom Thema Wasser spricht, sollte aber auch unter die Erde schauen – gerade im Norden der Seestadt, wo mittels Schwammstadtprinzip mit einem unterirdischen Regenwasserspeicher gearbeitet wird: „Anfallendes Regenwasser so schnell wie möglich in den Kanal zu transportieren ist Denken des vorigen Jahrhunderts“, sagt Hinterkörner. „Es gilt, das Wasser nutzbar zu machen, indem man es an so vielen Flächen wie möglich zum Versickern bringt. Das unterstützt nicht nur das Baumwachstum, sondern hilft auch bei Starkregen. Wenn das Wasser nicht in wenigen Korridoren zu einem reißenden Bach wird, sondern an vielen Orten versickern kann, kann etwa die Überflutung von Kellern verhindert werden.“ Diese Komponente des Klimawandels käme ihm in Diskussionen zu kurz, gerade weil Überflutungen in den vergangenen Jahren ja vielerorts zunehmen. „Vielmehr wollen wir die Ressource Wasser nutzen. So lernen auch wir Planerinnen und Planer laufend dazu. Gerade das ist ja eine große Stärke der Seestadt. Wir können hier sehr schnell umlenken und adaptieren.“ Besonders innovativ ist die Umsetzung einer intelligenten Entsiegelung im Quartier „Am Seebogen“, wo man – wie in so vielen Bereichen der Seestadt – größtmögliche Offenheit für viele Nutzungseventualitäten bewahren, gleichzeitig aber viele Versickerungsflächen schaffen wollte. Dort, wo man heute noch nicht wissen kann, was der/die Nutzer*in von morgen braucht, gilt es intelligente Maßnahmen zu finden, wie eben die Schwammstadt: Deren großen Versickerungsflächen sind nur teilweise an der Oberfläche sichtbar, es bleibt genug Platz für Rad- und Fußwege, Spiel- und Sportplätze. Dafür ist aber ihr Untergrund so aufgebaut, dass hier viel Regenwasser zurückgehalten wird und die Bäume viel mehr Wurzelraum bekommen als in der Stadt sonst üblich. Sie sind besser mit Wasser versorgt, gleichzeitig werden Starkregenereignisse abgepuffert. Das Mikroklima wird außerdem durch die erhöhte Verdunstungsleistung der Bäume verbessert.

Für andere Stadtteile austesten. In der Seestadt geht es generell ja oft darum, Dinge auszuprobieren und vorzuleben, von denen dann andere Stadtteile, nicht selten auch über Österreichs Grenzen hinaus, lernen können. Nicht allein für die Bewohner*innen der Seestadt, sondern auch für andere wird getestet und analysiert. Und für künftig zu errichtende Quartiere vor Ort werden die Erkenntnisse gleich in die Konzeption aufgenommen. Zur Gestaltung des öffentlichen Raums gibt es in der Seestadt konkrete Einbeziehungen der Bevölkerung. „Das ist ein durchgehender Prozess, indem wir gemeinsam nochmal reflektieren und sehr niederschwellig die Möglichkeit bieten, darüber zu sprechen, welche Qualitäten die Seestadt hat – und auch anhand von dem, was wir hier hören, wird immer wieder nachjustiert“, beschreibt Barbara Völker-Perkonigg. Wichtig sei ihr, dass es hierbei nicht um ein „Beschwerdemanagement gehen soll, sondern auch um ein Mitgestalten. Denn Lernen bedeutet nicht, dass einer aufschreit und die anderen alles umstellen, sondern dass man gemeinsam Verbesserungen findet – und immer noch besser versteht, was die Menschen hier brauchen.“
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workflow-Magazin "Die lernende Stadt"
03
Jun

Das neue workflow-Magazin ist da

Die Seestadt zeigt nicht nur, wie ein Stadtteil klimasensibel und ressourcenschonend entwickelt wird. Im Urban Lab der Smart City Wien wird auch größter Wert darauf gelegt, sich immer wieder neu auszurichten, um die Bedürfnisse der Bewohner*innen, der Arbeitenden und der Wirtschaft zu treffen. In der aktuellen Ausgabe des Magazins „workflow – Moderne Arbeitswelten in der Seestadt“ unter dem Motto „Die lernende Stadt“ geben Expert*innen und Bewohner*innen Einblicke in die Planung und Vision des Stadtteils und zeigen, wie Mensch und Stadt voneinander lernen.

Was Sie erwartet:

  • Interviews mit Fachleuten über die lernende Seestadt
  • Insights in Pionierprojekte wie ROBIN Seestadt, der Gewerbehof der Wirtschaftsagentur Wien, Seestadtmobil oder SEEPARQ
  • Überblick über die besten Plätze zum Garteln, Ernten und Schmausen
  • Veranstaltungstipps und Infos zu kommenden Projekten
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31
Mai

Podiumsdiskussion KLIMASCHUTZPROGRAMM STADT?

Energiekrise, Flächenfraß, Klimawandel – weltweit suchen Forschung, Politik & Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft nach Lösungen für diese existenziellen Probleme unserer Zeit. Wo und wie die Menschen leben, wird maßgeblich beeinflussen, wie sich das Klima entwickelt und damit die Lebensbedingungen weltweit. Wenn Städte wachsen, brauchen sie Boden, Energie, Mobilitätswege und vieles mehr. Sind sie damit Umweltsünder oder trotz allem Hoffnungsträger im Kampf für das Klima?

Das diskutieren Top-Speaker am 8. Juni bei der Podiumsdiskussion „KLIMASCHUTZPROGRAMM STADT?“ in der Seestadt.

Impuls:

  • Dr. Gerhard Schuster, CEO der Wien 3420 aspern Development AG

Podium:

  • Helga Fassbinder, Stadtplanerin, Politikwissenschaftlerin, Autorin, Vorsitzende der Stiftung Biotope City
  • Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien
  • Sigrid Stagl, Leiterin Kompetenzzentrum für Sustainability Transformation and Responsibility an der WU Wien
  • Gernot Wagner, Klimaökonom an der New York University, Autor von „Stadt, Land, Klima“

Moderation:

  • Wojciech Czaja, Journalist & Autor


WANN & WO:

8. Juni 2022, 18:00 Uhr
Einlass: ab 17:30 Uhr
VHS Kulturgarage
Am Ostrom-Park 18, 1220  Wien

Sie können an der Podiumsdiskussion vor Ort oder via Livestream teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmer*innenzahl vor Ort begrenzt und daher eine Anmeldung erforderlich ist!

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Wohnen und Gewerbehof im Quartier "Am Seebogen"
20
Mai

In den Medien: Die Seestadt setzt auf Erdwärme und Sonnenstrom

Nachhaltiges Bauen und erneuerbare Energieversorgung haben von Beginn an in der Seestadt eine zentrale Bedeutung. Dies zeigt sich einmal mehr im IBA-Quartier, dem Quartier „Am Seebogen“: Auf dem Baufeld H6 entsteht auf 18.000 m2 Nutzfläche bis Herbst der nachhaltige „Wohnen und Gewerbehof“ mit sechs Bauteilen, einer Tiefgarage und seinem Herzstück, dem „Kraftwerk Seebogen“ mit rund 100 Erdsonden. Fünf der Bauteile werden mithilfe der Erdwärmesonden im Sommer gekühlt und im Winter geheizt. Der sechste Baukörper, der Gewerbehof der Wirtschaftsagentur Wien, setzt auf Fernwärme.

Martin Putschögl berichtet in seinem Artikel „Erdwärme und Sonnenstrom im ‚Kraftwerk Seebogen’“ auf derstandard.at über das „Kraftwerk Seebogen“ und den neuen „Wohnen und Gewerbehof“.
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aspern urban Waterfront
19
Mai

Die Leuchttürme im Quartier Seeterrassen

Auf rund 63.700 m2 werden an der „aspern urban Waterfront“ im Quartier Seeterrassen auf den Baufeldern H1 und H5 zwei spektakuläre Klimapioniergebäude entstehen. Nach einem Bietverfahren der Wien3420 aspern Development AG stehen jetzt die Immobilienentwickler der beiden Hochhausprojekte fest: Soulier Real Estate und Moser Wohnbau & Immobilien werden mit „Lili am See“ am Baufeld 01 und „Pier 05“ zwei Gebäude mit den höchsten Qualitätsansprüchen, nach dem Leitbild „Seeterrassen“, entwickeln. Erstmals wird außerdem der neue Gebäudestandard der Seestadt aspern klimafit angewandt.

Innovativer Städtebau in der Seestadt ist auch Gerhart Schuster, CEO der Wien3420 aspern Development AG, wichtig: „Wir wollten Partner finden, die in der Seestadt erneut Pionierarbeit leisten und mit uns am Nordufer des Sees einen Meilenstein für urbane Qualität schaffen, der spektakuläres Wohnen mit einer lebendigen Waterfront mit Lokalen, Geschäften, Büro und vielem mehr verbindet.“

aspern klimafit

Mit dem neuen Gebäudestandard zeigt die Seestadt einmal mehr, wie wichtig Klimaschutz und klimasensibler Städtebau für die Seestadt sind. Dabei stehen niedrigstmöglicher Energieverbrauch durch hocheffiziente Gebäudehüllen und Klimatisierungstechnologien, maximale Nutzung erneuerbarer Energieträger vor Ort, gezielte Vermeidung sommerlicher Überwärmung sowie CO2-reduzierte Gebäudeerrichtung besonders im Vordergrund.
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"La Linea" – Spielstraße für alle, Siegerentwurf des Landschaftsarchitekturbüros Hager Partner AG
18
Mai

Die öffentlichen Räume der Grünen und Roten Saite Nord

Ein lebendiges Netzwerk an Parks, Plätzen und Straßenräumen – in der Seestadt wird dem öffentlichen Raum eine besondere Bedeutung beigemessen. Mit der „Partitur des öffentlichen Raums“ wurde ein Handbuch geschaffen, welches für die Gestaltung der Freiräume in der Seestadt von essenzieller Bedeutung ist. So wird die Seestadt von vier sogenannten Saiten geprägt: Die Rote, Grüne und Blaue Saite sowie die Ringstraße (Gelbe Saite) klingen wie ein Musikinstrument zusammen. Denn laut den Verfasser*innn der Partitur (Gehl – Making Cities für People) entstehen die größten Spannungen und Ereignisdichten genau dort, wo sich diese öffentlichen Räume überlagern.

Für die Gestaltung von zwei dieser vier Saiten (Rote Saite Nord und Grüne Saite) wurden zwischen 2021 und 2022 landschaftsplanerische Wettbewerbe von der Wien 3420 AG in Kooperation mit der Stadt Wien ausgeschrieben. Die Rote Saite Nord ist als Co-kreative Meile gedacht, wo neben Einkaufsflächen auch kreative, kulturelle und nicht kommerziell genutzte Freiräume geschaffen werden. Die Grüne Saite stellt hingegen einen wichtigen Treffpunkt für die Nachbarschaft dar und soll ein sicherer, verkehrsberuhigter und kinderfreundlicher Ort zum Verweilen sein.

Die spannendsten Projekte können in der VHS Kulturgarage zwischen 23. Mai und 5. Juni besichtigt werden. Bei der Eröffnung am 23. Mai werden außerdem die Ideen und Konzepte hinter den Siegerentwürfen vorgestellt.
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17
Mai

Zwölf Auszeichnungen für nachhaltiges Bauen in der Seestadt

Im Rahmen des Kongresses für zukunftsfähiges Bauen (BauZ!) hat das Klimaschutzministerium (BMK) die diesjährigen ÖGNB- und klimaaktiv-Auszeichnungen überreicht.

Prämiert wurden Vorzeigeprojekte mit energieeffizienter und ökologischer Bauweise. Von insgesamt 51 Auszeichnungen gingen dieses Jahr zwölf an Projekte aus der Seestadt. Mit HoHo Wien, HoHo Next, dem Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt und Seeparq erhielten gleich vier Seestädter-Gebäude ÖGNB-Gold.

Alle zwölf ausgezeichneten Projekte:


  • Gründer am See
  • Seeparq
  • Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt
  • Wohnen am Kulturbogen
  • HoHo Wien
  • HoHo Next BT Süd
  • Seehub
  • Sirius Bauteil A – Bürogebäude und Volkshochschule
  • Sirius Bauteil B – Pension
  • MISCHA
  • DIN 22 Sicherheitstechnik
  • Lakeside (Zusatz-Auszeichnung klimaaktiv)
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Gerhard Hirczi (links außen) vor der internationalen Delegation in der Pilotfabrik der TU Wien im Technologiezentrum Seestadt.
16
Mai

„Städte-Trialog“: Hamburg, Wien und Zürich zu Besuch in der Seestadt

Im Rahmen des zweiten „Städte-Trialogs“ besuchten der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Peter Tschentscher und die Zürcher Direktorin für Stadtentwicklung Anna Schindler mit ihren Delegationen den smarten Wiener Stadtteil aspern Seestadt.
 
Neben einem Überblick über die Impulse und Erfolge der Wirtschaftsagentur Wien durch Geschäftsführer Gerhard Hirczi, einer Führung durch die Pilotfabrik der TU Wien, die zu Industrie 4.0 forscht, und der Vorstellung der Forschungsarbeit der international renommierten Aspern Smart City Research (ASCR) durch Geschäftsführer Georg Pammer, diskutierten die Besucher*innen mit den Vorständen der Wien 3420 Heinrich Kugler und Alexander Kopecek, und dem Planungsdirektor der Stadt Wien Thomas Madreiter angeregt zu Themen der Stadtentwicklung, Smart City-Strategien und Klimaschutzlösungen.
 

Großes Städtelabor mit drei Standorten

Mit einer „Gemeinsamen Erklärung“ stärken die drei Metropolen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Smart City, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Innovation, Teilhabe und sozialer Zusammenhalt. Sie profitieren dabei vom Austausch über Strategien und erfolgreiche Projekte wie die Seestadt und können die besten Lösungen für ihre Städte finden.
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